Ärzte Zeitung, 29.06.2011

Globaler Fonds hofft auf Geld aus Deutschland

SãO PAULO (dpa). Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria rechnet mit einer baldigen Freigabe der von Deutschland zugesagten, aber derzeit gesperrten 200 Millionen Euro für dieses Jahr.

"Ich hoffe sehr, dass Deutschland mit seinen Beiträgen so bald wie möglich zurückkehrt zu diesen globalen Bemühungen der Solidarität", sagte Fondsdirektor Michel Kazatchkine beim Partnerschaftsforum des Fonds in São Paulo.

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hatte im Januar die für 2011 im Bundesetat eingestellten Mittel vorläufig gesperrt und damit auf Berichte über Korruption und fehlverwendete Fondsmittel reagiert.

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