Ärzte Zeitung online, 20.07.2011

Strengere EU-Gesetze gegen Risiko-Spielzeug

BRÜSSEL (dpa). Mehr Sicherheit im Kinderzimmer: In der EU gelten von nun an strengere Anforderungen für Spielsachen.

Mit brennbaren Puppen, krebserregenden Teddys und Autos aus vielen Kleinenteilen, an denen Kinder zu ersticken drohen, soll Schluss sein.

"Für fehlerhafte und gefährliche Spielzeuge wird auf dem EU-Markt kein Platz mehr sein", teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.

Die 2009 von den EU-Staaten verabschiedete Richtlinie soll Europas 80 Millionen Kinder unter 14 Jahren besser vor gefährlichem Spielzeug schützen.

Sie ist von nun an für neue Spielsachen verbindlich - sowohl für Spielzeug, das in der EU hergestellt wird, als auch für importierte Waren.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »