Ärzte Zeitung online, 20.07.2011

Strengere EU-Gesetze gegen Risiko-Spielzeug

BRÜSSEL (dpa). Mehr Sicherheit im Kinderzimmer: In der EU gelten von nun an strengere Anforderungen für Spielsachen.

Mit brennbaren Puppen, krebserregenden Teddys und Autos aus vielen Kleinenteilen, an denen Kinder zu ersticken drohen, soll Schluss sein.

"Für fehlerhafte und gefährliche Spielzeuge wird auf dem EU-Markt kein Platz mehr sein", teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.

Die 2009 von den EU-Staaten verabschiedete Richtlinie soll Europas 80 Millionen Kinder unter 14 Jahren besser vor gefährlichem Spielzeug schützen.

Sie ist von nun an für neue Spielsachen verbindlich - sowohl für Spielzeug, das in der EU hergestellt wird, als auch für importierte Waren.

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