Ärzte Zeitung online, 25.10.2011

Haddsch füllt saudische Kliniken

MEDINA (eb). Die Krankenhäuser und Gesundheitszentren in der saudi-arabischen Region Medina haben während der diesjährigen Pilgerreise Haddsch Hochbetrieb.

Haddsch füllt saudische Kliniken

Zeltstadt in Mina: Hunderttausende Gläubige campieren hier gleichzeitig, bevor sie nach Mekka pilgern.

© Yahya Arhab / epa / dpa

Allein in den ersten drei Wochen des Monats Oktober seien 122.000 Pilgerer betreut wurden, hieß es in einer Mitteilung der amtlichen Nachrichtenagentur SPA.

Die große Region Medina liegt im Norden der Pilgerstätten Mekka und Mina. Die traditionelle Haddsch gehört zu den fünf religiösen Pflichten im Islam.

Jedes Jahr kommen rund zwei Millionen Gläubige zur großen Pilgerfahrt. Die Haddsch hat in diesem Jahr am 29. September begonnen und läuft noch bis zum 10. Dezember.

"Der Gesundheitssektor im Königreich hat von der saudischen Führung unbegrenzte Unterstützung erhalten", sagte der Generaldirektor des Gesundheitsamtes in Medina, Dr. Abdulla bin Ali al-Taifi.

Damit sei die beste medizinische Versorgung der Pilgerer möglich. Rund um die Uhr seien die Ärzte, Krankenschwestern und Hilfskräfte für die Reisenden im Einsatz, so al-Taifi.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »

Psychotherapeuten versus Regierung

Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »