Ärzte Zeitung online, 27.12.2011

Zechpreller belasten britischen Gesundheitsdienst

LONDON (ast). Ausländische Patienten schulden dem staatlichen britischen Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) mehr als 60 Millionen Pfund (rund 75 Millionen Euro) für nicht bezahlte Behandlungen.

Wie das Londoner Gesundheitsministerium berichtete, steige die Zahl ausländischer Patienten, die sich in Großbritannien auf Staatskosten behandeln lassen, obwohl sie darauf keinen Anspruch haben.

Klinikärzte wurden aufgefordert, vor der Behandlung eines ausländischen Patienten zu prüfen, ob dieser Anspruch auf kostenlose Gesundheitsfürsorge habe.

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[29.12.2011, 23:32:42]
Dr. Horst Grünwoldt 
Gesundheitstourismus
Ist der deutschen Krankenkassen- Solidargemeinschaft bewußt, daß so manches aussichtlose Asylverfahren von vermeintlich daheim Verfolgten nicht nur wg. der sicheren Lebensverhältnisse im fernen Aufnahmeland beantragt wird, sondern auch im Einzelfall wg. der damit verbundenen Rundumversorgung -einschließlich allfälliger medizinischer Untersuchungen und Behandlungen, wie sie in Deutschland kostenlos geliefert wird- besonders attraktiv ist?
Diese sozialen und medizinischen Leistungen könnten für die meisten Zuwanderer aus Dritte-Welt- und Schwellenländern (z.B. Afrika und Indien) zu Hause nicht in Anspruch genommen, und schon gar nicht bezahlt werden.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »

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