Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Linke will Aufklärung zu Hinrichtungsspritzen

BERLIN (bee). Die Linke-Bundestagsfraktion will von der Bundesregierung Auskunft über die Lieferungen des Anästhetikums Propofol an die USA.

Laut Medienberichten gehen den US-Gefängnissen die Arzneimittel für Hinrichtungen aus.

Die Abgeordneten wollen wissen, was die Bundesregierung über mögliche Propofol-Käufe in Europa weiß, und wie die Regierung verhindern will, dass sich US-Bundesstaaten auf dem hiesigen Markt mit Arzneien eindecken.

Außerdem wollen die Parlamentarier wissen, ob und wie die Bundesregierung auf die Propofol-Hersteller einwirken wird, nicht an US-Kunden zu verkaufen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Regierung will faire Kassen-Wahl

16:51 UhrBundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. mehr »

Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister. Die Grünen sind skeptisch. mehr »

Wut und Ärger können Schlaganfälle begünstigen

Menschen, die sich häufig aufregen, sind gefährdeter für Schlaganfälle, zeigen Studien. Das gilt aber nicht für alle. Es spielt womöglich der Status eine Rolle, so eine Analyse. mehr »