Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Linke will Aufklärung zu Hinrichtungsspritzen

BERLIN (bee). Die Linke-Bundestagsfraktion will von der Bundesregierung Auskunft über die Lieferungen des Anästhetikums Propofol an die USA.

Laut Medienberichten gehen den US-Gefängnissen die Arzneimittel für Hinrichtungen aus.

Die Abgeordneten wollen wissen, was die Bundesregierung über mögliche Propofol-Käufe in Europa weiß, und wie die Regierung verhindern will, dass sich US-Bundesstaaten auf dem hiesigen Markt mit Arzneien eindecken.

Außerdem wollen die Parlamentarier wissen, ob und wie die Bundesregierung auf die Propofol-Hersteller einwirken wird, nicht an US-Kunden zu verkaufen.

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