Ärzte Zeitung, 12.02.2013
 

USA

"Obamacare" gewinnt an Zuspruch

WASHINGTON. Gute Nachrichten für "Obamacare": Sechs konservative Gouverneure haben angekündigt, bei der Erweiterung der Armenversicherung Medicaid mitzumachen. Allein in der vergangenen Woche stimmten zwei Gouverneure zu, berichtet die "Washington Post".

Der Erfolg der Gesundheitsreform, die 17 Millionen Amerikanern durch den erweiterten Zugang zu Medicaid eine Versicherung ermöglichen soll, hängt auch davon ab, wie viele Bundesstaaten sich daran beteiligen.

Seit der Oberste Gerichtshof im Juni 2012 entschied, dass die Bundesstaaten nicht dazu gezwungen werden können, den Zugang zu Medicaid auszuweiten, bangen die Befürworter von "Obamacare".

Während des Präsidentschaftswahlkampfes hatten mehrere republikanische Gouverneure erklärt, sie seien an der Reform nicht interessiert.

Die Risse in der Widerstandsbewegung der Republikaner ermutigt diejenigen, die sich den Erfolg von "Obamacare" wünschen: "Ich glaube, wir werden bald noch viel mehr Bundesstaaten einwilligen sehen", sagte Reformbefürworter Ron Pollack von der Patientenschutzorganisation "Families USA". (cp)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »