Ärzte Zeitung online, 13.10.2014

Am 16. Oktober

EU-Minister beraten über Ebola-Gefahr

BERLIN. Die EU-Gesundheitsminister wollen am 16. Oktober über die Ebola-Gefahr in Europa und die Konsequenzen beraten.

"Wir wollen Lehren aus den Vorkommnissen in Kliniken in Spanien und den USA ziehen", erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in Berlin.

In beiden Ländern hatten sich Krankenschwestern bei der Versorgung von Infizierten angesteckt. Die Bundesländer sollen nach Aussage von Gröhe am Freitag über die Ergebnisse informiert werden.

Für Deutschland sieht der Minister nur eine "sehr sehr geringe Ansteckungsgefahr". Dennoch habe es seitens der Experten bis August "eine zu positive Einschätzung der Lage" gegeben.

Die WHO wolle nun mehr Behandlungszentren in Westafrika aufbauen. Deutschland habe rund 50 Behandlungsplätze an sieben Zentren, an vier Flughäfen könnten entsprechende Transportmaschinen landen. (bee)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Personaluntergrenzen – eine Milchmädchenrechnung?

Wie lässt sich der Pflegenotstand mindern und wie hilfreich sind dazu Pflegeuntergrenzen? Im Vorfeld des Springer Kongress Pflege, der morgen eröffnet wird, diskutierten Experten bereits heute kontrovers zu diesem Thema. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »