Ärzte Zeitung, 14.04.2015

London

Hausärzte in zunehmend frustriert

LONDON. Jeder fünfte Patient in London kann nicht den Hausarzt seiner ersten Wahl konsultieren.

Der britische Ärztebund nennt für diese problematische Entwicklung zwei Gründe: Zum einen ist es der wachsende Hausärztemangel in der britischen Hauptstadt. Zum anderen wächst die Patientenzahl in London seit einigen Jahren deutlich.

Das führt dazu, dass die Londoner Hausärzte heute im Durchschnitt 40 Prozent mehr Patienten versorgen als noch vor zehn Jahren.

Der Ärztebund kritisiert, dass diese Entwicklung zu einer immer größer werdenden beruflichen Unzufriedenheit bei den Ärztenführt.

Im Großraum London leben derzeit etwa 14,1 Millionen Menschen, die Tendenz ist weiter steigend. (ast)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »

Carvedilol für alte Diabetiker? Besser nicht!

Erhalten pflegebedürftige Diabetiker nach Herzinfarkt einen "diabetikerfreundlichen" Betablocker, sinkt zwar die Gefahr von Hyperglykämien. Ins Krankenhaus müssen sie trotzdem häufiger. mehr »