Ärzte Zeitung online, 17.09.2015

Malaria

Todesrate seit Jahrtausendwende stark gesunken

UN-Organisationen melden große Erfolge im Kampf gegen Malaria. Trotzdem bedrohe die tückische Krankheit weiter Milliarden Menschen um den Globus, warnen Experten.

LONDON. Die Zahl der weltweiten Todesfälle durch Malaria ist seit der Jahrtausendwende um fast die Hälfte zurückgegangen.

2000 waren noch 839.000 Menschen an der Krankheit gestorben. In diesem Jahr wird die Zahl der Todesfälle auf 438.000 geschätzt, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Kinderhilfswerk Unicef am Donnerstag in London berichteten.

Trotzdem sei die Malaria-Gefahr vor allem in Afrika südlich der Sahara weiter groß, warnte die WHO. Weltweit seien 2015 geschätzt 214 Millionen Menschen neu erkrankt.

Auch diese Zahl gehe stark zurück, was vor allem daran liege, dass sich die Menschen besser vor Mückenstichen schützen und etwa unter mit Insektiziden behandelten Netzen schlafen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In Westeuropa sterben Deutsche am frühesten

Deutschland hat unter 22 westeuropäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Im weltweiten Vergleich gibt es noch immer drastische Unterschiede - von bis zu 40 Jahren. mehr »

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Weltantibiotikawoche ist angelaufen: Während die WHO für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Medizin wirbt, versucht ein Projekt von Ärzten und Kassen die Bürger für Resistenzen zu sensibilisieren. mehr »

Herzschutz-Effekt durch Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren mittels spezieller Fischöl-Kapseln hat in der beim AHA-Kongress präsentierten REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »