Ärzte Zeitung online, 12.11.2015

WHO meldet

Müttersterblichkeit ist deutlich gesunken

GENF. Immer weniger Mütter sterben in der Schwangerschaft, während der Geburt oder in den ersten Wochen danach. Die Müttersterblichkeit habe sich weltweit in den vergangenen 25 Jahren dank vielfältiger Anstrengungen fast halbiert, teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltbank am Donnerstag mit.

Während 1990 den Angaben zufolge noch 532.000 Mütter starben, sind es nun 303.000. Die deutlichen Fortschritte seien aber nicht genug.

"Wir wissen, dass wir diese Todesfälle praktisch beenden können - und das ist das neue Ziel bis 2030", sagte ein Experte der WHO.

Entscheidend seien der Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung, verbesserte Hygiene, verschiedene Vorsorgemaßnahmen und die Risikominimierung von schweren Blutungen bei der Geburt. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Herzschutz-Effekt durch spezielle Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren hat in der REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »

In Westeuropa sterben Deutsche am frühesten

Deutschland hat unter 22 westeuropäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Wie aus einem aktuellen WHO-Bericht hervorgeht, gibt es im weltweiten Vergleich noch immer drastische Unterschiede – von bis zu 40 Jahren. mehr »

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Weltantibiotikawoche ist angelaufen: Während die WHO für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Medizin wirbt, versucht ein Projekt von Ärzten und Kassen die Bürger für Resistenzen zu sensibilisieren. mehr »