Ärzte Zeitung, 30.03.2016

Prävention

WHO-Kampagne lehrt Chinesen gesundes Leben

PEKING. Mit einer neuen Kampagne in sozialen Netzwerken will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China für einen gesunden Lebensstil werben.

"Die Kampagne #GetHealthy soll aufzeigen, wie einfach es ist, mit einfachen Änderungen im Alltag massiven Gesundheitsrisiken vorzubeugen", erklärt Dr. Bernhard Schwartländer, Vertreter der WHO in China. Darüber hinaus solle die Kampagne den öffentlichen Diskurs über Ernährungs- und Lebensstilfragen stärken.

Mit der Entwicklung des Landes haben sich auch Ess- und Alltagsgewohnheiten gewandelt: Im vergangenen Jahrzehnt ist der durchschnittliche Anteil an Bewegung im Alltag laut WHO um 30 Prozent gesunken, im gleichen Zeitraum ist die Zahl der kardiovaskulären Erkrankungen um 20 Prozent gestiegen.

Mehr als 100 Millionen Typ-II-Diabetiker leben heute in China. "Drei Millionen Menschen sterben jedes Jahr in China an Krankheiten, die durch einen gesünderen Lebensstil zu verhindern wären", so Schwartländer.

"Es ist Zeit, das zu ändern." Im Kurznachrichtendienst Weibo - dem chinesischen Äquivalent zu Twitter - werden dazu einfache Handlungsempfehlungen zu den Themen Ernährung, Bewegung und Alkoholkonsum gegeben. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »

Wenn die Klinik-IT gehackt wird

Bei Hackerattacken auf Kliniken und Praxen sind Patienten, Ärzte und Hersteller betroffen. Welche Risiken bestehen und welche Gegenmaßnahmen wirksam sind, erörtern Medizinrechtler. mehr »