Ärzte Zeitung online, 12.05.2017

Gesundheitswesen in Österreich

Hohe Zufriedenheit mit dem System

WIEN. Mit 81 Prozent sind vier von fünf Österreichern mit dem österreichischen Gesundheitssystem zufrieden. Das geht aus einer Bevölkerungsbefragung der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) hervor, die Ende 2016 stattfand. "Die Befragung hat klar gezeigt: Die Österreicherinnen und Österreicher sind mit dem Status quo des heimischen Gesundheitssystems eher oder sehr zufrieden", resümiert ÖÄK-Präsident Dr. Artur Wechselberger.

Für 75 Prozent der Befragten sei die freie Arztwahl sehr wichtig, 68 Prozent gingen nach Möglichkeit immer zum selben Arzt. "Kontinuität in der Behandlung und Wohnortnähe spielen nach wie vor eine große Rolle, und noch immer ist der Hausarzt für einen Großteil der Bevölkerung die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen", so Wechselberger.

Immerhin habe lediglich ein Drittel der Befragten die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen als richtig eingestuft, während 51 Prozent sich besorgt gezeigt hätten. Laut Wechselberger befürchten sie vor allem starke Einsparungen sowie Leistungskürzungen und längere Wartezeiten. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »