Ärzte Zeitung online, 30.11.2017

Bundesgesundheitsministerium

Deutschland stockt Hilfe für Notfallfonds der WHO auf

BERLIN. Das Bundesgesundheitsministerium erhöht seine Unterstützung des Notfallfonds der Vereinten Nationen um 650.000 Euro. Nach Darstellung des BMG ist Deutschland mit zwölf Millionen Euro das größte Geberland für den Contingency Fund for Emergencies (CFE). Der Fonds ist als Lehre aus dem Ebola-Ausbruch in Westafrika von der WHO beschlossen worden. Er soll ein sofortiges Eingreifen bei Gesundheitskrisen ermöglichen. Anders als früher muss die WHO in solchen Situationen nicht erst Mittel bei ihren Mitgliedsstaaten einwerben. Bewährt habe sich der CFE jüngst beim Pestausbruch in Madagaskar oder beim Gelbfieberausbruch im Kongo. Langfristig soll der Fonds mit 100 Millionen US-Dollar ausgestattet werden. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »