Ärzte Zeitung, 14.01.2019

USA

Medikamente verteuern sich nur langsamer

BOSTON. US-Präsident Donald Trump sorgt mit einer Meldung über die Entwicklung der Arzneimittelpreise für Stirnrunzeln: Erstmals seit einem halben Jahrhundert seien die Preise 2018 gesunken, twitterte Trump am Freitag.

Laut einem Bericht des „Boston Globe“ ist das aber keineswegs der Fall.

Vielmehr hätten Hersteller seit Anfang 2018 für 1800 Medikamente die Preise angehoben, im Schnitt um 9,1 Prozent. Zum 1. Januar dieses Jahres habe sich der Preisanstieg lediglich auf durchschnittlich sechs Prozent abgeschwächt. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »