Ärzte Zeitung online, 05.05.2017

Berlin

Mehr Geld für Angestellte der DRK Kliniken

BERLIN. Mehr Geld gibt es für die nicht-ärztlichen Beschäftigten der DRK Kliniken Berlin. Rückwirkend zum 1. Januar 2017 steigen ihre Gehälter um zwei Prozent und zum 1. Januar 2018 um weitere 2,5 Prozent. Auf die Tariferhöhungen hat sich der drittgrößte Krankenhausversorger in Berlin mit der Gewerkschaft verdi geeinigt. Für die drei unteren Vergütungsgruppen in der Pflege wurden Mindeststeigerungen von 90 bis 110 Euro vereinbart. Für die gesamte Pflege gelten zunächst Sockelbeträge von 50 Euro und ab nächstem Jahr weitere Sockelbeträge.

"Diese Tarifeinigung führt die Pflegekräfte bei der Vergütung sehr nah an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes heran", so verdi-Verhandlungsführerin Meike Jäger. Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin weist darauf hin, dass damit die Pflegekräfte der DRK Kliniken das Vergütungsniveau von landeseigenen Klinikunternehmen wie Vivantes oder Charité erreichen würden. "Und genau darin sehen wir einen wesentlichen Schritt, dem Fachkräftemangel in diesem Bereich zu begegnen", so Dr. Christian Friese, einer der beiden Geschäftsführer. Der zweite Geschäftsführer Michael Hoffmann wertet die Tariferhöhung als "für die kontinuierlich-stabile Weiterentwicklung unseres Klinikverbundes unerlässlich".

Die DRK Kliniken Berlin betreiben mit rund 3400 Beschäftigten vier Krankenhäuser und ein Altenheim in der Hauptstadt. (ami)

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