Ärzte Zeitung online, 12.04.2018

Bayern

Polleninfodienst geht an den Start

MÜNCHEN. Noch in diesem Frühling soll in Bayern die erste elektronische Pollenmessstation eröffnet werden. Die Station sei der erste Teil des neuen, elektronischen Polleninformationsnetzwerks Bayern (ePIN), das genauere Vorhersagen zum Pollenflug ermöglichen soll, teilte das Gesundheitsministerium mit. Es soll Patienten mit Allergien oder Asthma helfen, Termine und Medikation einzuplanen. Bis 2019 sollen insgesamt acht Messstationen starten. Die Standorte (Altötting, Feucht, Garmisch-Partenkirchen, Hof, Marktheidenfeld, Mindelheim, München und Viechtach) wurden vom Zentrum für Allergie und Umwelt der TU München ausgewählt. Der Freistaat investiert zwei Millionen Euro in das Informationsnetz. Laut Daten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben bayernweit zwei Millionen Menschen eine Allergie oder Überempfindlichkeit.Fast eine halbe Million Erwachsene und 85.000 Kinder und Jugendliche haben Asthma. (cmb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »