Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 25.02.2014

Tarifpluralität

Online-Petition schon 40.000 Mal gezeichnet

Mit ihrer Unterschrift wenden sich Zehntausende gegen eine Einschränkung der Tarifvielfalt. Initiator ist der Marburger Bund.

BERLIN. Mehr als 40.000 Menschen haben bereits die Online-Petition zum Erhalt der Tarifpluralität unterzeichnet. Ziel der vom Marburger Bund initiierten Petition ist es, bis zum 28. Mai mindestens 50.000 Unterschriften zu sammeln.

Mit der Aktion sollen die angehenden Koalitionsparteien im Bundestag aufgefordert werden, kein Gesetz auf den Weg zu bringen, das die Tarifpluralität einschränkt.

Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass künftig wieder das betriebsbezogene Mehrheitsprinzip gelten soll. In Kraft treten würde der Tarifvertrag, den die mitgliederstärkste Gewerkschaft in einem Betrieb abschließt.

Spartengewerkschaften wie der Marburger Bund würden erheblich an Einfluss verlieren. Neue arztspezifische Tarifverträge könnten kaum noch abgeschlossen werden. (chb)

Topics
Schlagworte
Gewerkschaften (279)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

3-D-Druck ersetzt Gips-Zahnabdrücke

Die 3-D-Technologie hat längst Einzug in die Medizin gehalten. In München gibt es eine volldigitale Kieferorthopädie-Praxis. Vom Scan bis zum 3-D-Druck des Zahnmodells läuft alles digital. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »