Ärzte Zeitung online, 22.01.2015

Helios-Kliniken

Tarifgespräche noch ohne Ergebnis

BERLIN. Die Tarifverhandlungen für rund 23.000 Beschäftigte der privaten Helios-Kliniken sind ohne Ergebnis vertagt worden.

Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi trennten sich nach der ersten Runde in Berlin.

Als nächster Termin wurde der 12. Februar vereinbart. Dann will Helios ein erstes Tarifangebot vorlegen, wie das Unternehmen ankündigte.

Verdi fordert für das Klinikpersonal 6,5 Prozent mehr Gehalt, eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro, zusätzliche freie Tage und eine Mindestbesetzung im Nachtdienst.

Noch lägen die Positionen weit auseinander, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Sylvia Bühler. Helios hält eine pauschale Mindestbesetzung weder für medizinisch sinnvoll noch für wirtschaftlich vertretbar. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »