Ärzte Zeitung online, 06.04.2018

Tarifeinigung

5,5 Prozent mehr für Ärzte bei Asklepios

BERLIN. Die Gehälter der Ärzte an den Asklepios Kliniken steigen um 5,5 Prozent. Darauf haben sich der Marburger Bund und der private Klinikkonzern nach fünf Verhandlungsrunden geeinigt.

Die Erhöhung erfolgt in drei Stufen. Rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erhalten die Ärzte 2,4 Prozent mehr Gehalt, zum 1. Januar 2019 weitere 2,1 Prozent, ein Jahr später werden die Gehälter um ein weiteres Prozent erhöht.

Schwierig war es laut Marburger Bund, nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz eine Tarifsicherungsklausel zu vereinbaren. Diese soll sicherstellen, dass der Tarifvertrag des MB dauerhaft angewendet wird. Nach zähem Ringen sei das aber gelungen. Die Tariflage in den einzelnen Kliniken sei in keinem Krankenhaus-Konzern so diversifiziert wie bei der Asklepios-Gruppe.

Vereinbart wurden auch höhere Bereitschaftsdienstbewertungen ab dem 1. März 2019. So steigt die Bewertung in der Stufe I und II um fünf Prozentpunkte auf 57,5 und 72,5 Prozent, in der Stufe III auf 80 Prozent. (chb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »