1.  Zulassungsverzicht

[09.09.2009] Unter Zulassungsverzicht versteht man die Rückgabe der kassenärztlichen Zulassung durch Ärzte oder Zahnärzte. Dies kann einzeln oder in einem kollektiven Verfahren erfolgen, wobei der Gesetzgeber für die kollektive Rückgabe juristische Konsequenzen vorsieht.  mehr»

2.  Wirtschaftlichkeitsprüfung

[09.09.2009] Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen sind vom Gesetz her verpflichtet, die Wirtschaftlichkeit der Behandlung von Kassenpatienten zu überwachen. Das geschieht unter anderem durch Prüfungen bei Vertragsärzten, die von einer Prüfungsstelle vorgenommen werden.  mehr»

3.  Wahltarife

[09.09.2009] Seit dem 1. April 2007 hat sich das Angebotsspektrum der Krankenkassen differenziert. Zusätzlich zum allgemeinen Krankenversicherungsschutz stehen den Versicherten verschiedene Tarife der Kassen zur Verfügung, über die sie Zugang zu besonderen Versorgungsformen, neuen Abrechnungsmodalitäten oder  mehr»

4.  Vertragsarztrecht

[09.09.2009] Kassenärzte sind nicht nur an die jeweiligen Berufsordnungen, Kammer- und Heilberufegesetze gebunden. Für sie relevant ist besonders auch die Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (ZV). Sie regelt grob gesagt, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Form Mediziner an der vertragsärztlichen  mehr»

5.  Teilgemeinschaftspraxen

[09.09.2009] Teilgemeinschaftspraxen (TGP) sind Zusammenschlüsse von Ärzten zur gemeinsamen Behandlung von Patienten. Dabei ist die Zusammenarbeit auf ein bestimmtes Leistungsspektrum beschränkt. Die beteiligten Ärzte arbeiten weiter in ihren Praxen. Die TGP muss keine eigenen Räume haben.  mehr»

6.  Spitzenverband Bund der Krankenkassen

[09.09.2009] Der Gesetzgeber hat in die Selbstverwaltungsstrukturen der Krankenkassen eingegriffen und festgelegt, dass alle Kassen einen gemeinsamen Spitzenverband gründen müssen. Er hat am 1. Juli 2008 die bisherigen sieben Organisationen der verschiedenen Kassenarten auf Bundesebene abgelöst.  mehr»

7.  Selbstmedikation

[09.09.2009] Selbstmedikation (SM) mit Arzneimitteln ist heute eine von Ärzten und von Gesundheitspolitikern anerkannte Möglichkeit, dass Patienten bei geringfügigen Krankheiten selbst Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Auf Basis eigener Erfahrung und/oder nach Beratung des Apothekers können sie sich  mehr»

8.  Risikostrukturausgleich

[09.09.2009] Der Risikostrukturausgleich (RSA) der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein Finanzausgleich zwischen allen Krankenkassen - mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Krankenkassen. Der RSA wurde unter Gesundheitsminister Horst Seehofer im Jahr 1994 eingeführt. Er flankierte den ab 1996 einsetzenden  mehr»

9.  Regress

[09.09.2009] Ärzte, die Arznei- oder Heilmittel oder Sprechstundenbedarf in zu hohen Mengen verordnen, werden dafür in Regress genommen. Den Regressbescheid erlassen nach der Wirtschaftlichkeitsprüfung die Prüfgremien.  mehr»

10.  Regelleistungsvolumen

[09.09.2009] Regelleistungsvolumen (RLV) steuern die Leistungsmenge der niedergelassenen Ärzte. Sie beschreiben die Höchstmenge an Leistungen, für die ein Arzt ein festes Honorar erhält. Leistungen, die er darüber hinaus erbringt, werden geringer vergütet. Derzeit werden RLV in Honorarverteilungsverträgen von  mehr»