Ärzte Zeitung online, 09.09.2009

Morbiditätsrisiko

Was bedeutet es?

Mit dem GKV-Wettbewerbs-Stärkungsgesetz hat der Gesetzgeber Kassenärztliche Bundesvereinigung und Spitzenverbände der Kassen aufgefordert, einen EBM zu erarbeiten, der Haus- und Fachärzten Planungssicherheit geben soll.

Auf der Grundlage fester Punktwerte werden die Leistungen in Euro und Cent bezahlt. Darüber hinaus wird das künftige Morbiditätsrisiko nicht mehr von den Ärzten, sondern von den Krankenkassen getragen.

KBV und GKV-Spitzenverband treffen dazu jedes Jahr Vereinbarungen bis zum 31. August mit Wirkung für das Folgejahr. Bei einer unvorhergesehenen Morbiditätsentwicklung können die Vereinbarungen korrigiert werden.

Die Vergütung der Vertragsärzte wird insoweit nicht mehr von gesamtwirtschaftlichen und krankheitsfremden Determinanten bestimmt, sondern durch einen vertraglich konsentierten Versorgungsbedarf.

Topics
Schlagworte
ABC des Gesundheitswesens (40)
Organisationen
KBV (6684)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »