Ärzte Zeitung online, 09.09.2009

Morbiditätsrisiko

Was bedeutet es?

Mit dem GKV-Wettbewerbs-Stärkungsgesetz hat der Gesetzgeber Kassenärztliche Bundesvereinigung und Spitzenverbände der Kassen aufgefordert, einen EBM zu erarbeiten, der Haus- und Fachärzten Planungssicherheit geben soll.

Auf der Grundlage fester Punktwerte werden die Leistungen in Euro und Cent bezahlt. Darüber hinaus wird das künftige Morbiditätsrisiko nicht mehr von den Ärzten, sondern von den Krankenkassen getragen.

KBV und GKV-Spitzenverband treffen dazu jedes Jahr Vereinbarungen bis zum 31. August mit Wirkung für das Folgejahr. Bei einer unvorhergesehenen Morbiditätsentwicklung können die Vereinbarungen korrigiert werden.

Die Vergütung der Vertragsärzte wird insoweit nicht mehr von gesamtwirtschaftlichen und krankheitsfremden Determinanten bestimmt, sondern durch einen vertraglich konsentierten Versorgungsbedarf.

Topics
Schlagworte
ABC des Gesundheitswesens (40)
Organisationen
KBV (7064)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zuckerbrot und Peitsche für Ärzte

Gesundheitsminister Spahn nimmt die "Hobbypraxen" ins Visier. Mehr Kontrolle, aber auch mehr Geld für Ärzte sieht der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes vor. mehr »

Deutlicher HIV-Anstieg in fast 50 Ländern

In fast 50 Ländern steigt die Zahl der HIV-Neuinfektionen – in manchen drastisch. Auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam beraten Experten in dieser Woche, wie sich der Trend aufhalten lässt. mehr »

Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. mehr »