Ärzte Zeitung, 27.10.2009
 

73b: Hausärzteverband fühlt sich bestätigt

Aufatmen beim Deutschen Hausärzteverband und seinen Landesverbänden: Der umstrittene Paragraf 73b SGB V bleibt auch unter der neuen Regierung aus Union und FDP bestehen - zumindest bis weit ins Jahr 2012 hinein. Dann, so ist es im Koalitionsvertrag niedergeschrieben, soll festgestellt werden, "wie viele Hausarztverträge deutschlandweit abgeschlossen worden sind".

Aus Sicht von Ulrich Weigeldt, Chef des Hausärzteverbandes, das richtige Signal an Ärzte und Patienten. "Mit der Bestätigung des Paragrafen 73b SGB V für die nächsten drei Jahre hat die künftige Regierungskoalition einen wichtigen Schritt getan, die flächendeckende Versorgung einer alternden und zunehmend multimorbiden Bevölkerung wieder zu ermöglichen", so Weigeldt.

Damit könne der "eingeschlagene Weg" der Tarifautonomie für Haus- und Fachärzte fortgesetzt werden. "Weniger Bürokratie, mehr Zeit für die Patienten und ein kalkulierbares Honorar in Euro und Cent" würden deutschlandweit Realität, betonte Weigeldt.(hom)

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