Ärzte Zeitung, 08.09.2016

Versorgung

Psychosoziales Zentrum in Dresden eröffnet

DRESDEN. Sachsen eröffnet ein neues Psychosoziales Zentrum (PSZ) für seelisch belastete Flüchtlinge in Dresden. Es soll als erste Anlaufstelle für Menschen dienen, die durch Krieg, Flucht oder andere Migrationserfahrungen ein höheres Risiko für Traumatisierungen aufweisen, teilte das Büro der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden mit.

Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an Hilfesuchende aus dem Dresdner Umland und Ostsachsen. In dem Zentrum werden Psychologen und Sozialarbeiter Einzel- oder Gruppengesprächen anbieten. Je nach Situation vermitteln sie die Hilfesuchenden auch an Fachärzte, Therapeuten oder Selbsthilfegruppen. Ein ähnliches Zentrum gibt es in Sachsen bisher nur in Leipzig. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »