Reisemedizin

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Dengue-Fieber – Klinik, Epidemiologie, Entomologie, Erregerdiagnostik und Prävention

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung online, 14.11.2017

Migranten-Versorgung

Investitionen in Dolmetscher rechnen sich

BERLIN. Die Versorgung von Menschen aus anderen Kulturkreisen verlangt von der Ärzte- und Psychotherapeutenschaft hohen persönlichen und organisatorischen Einsatz. Darauf haben Fachleute bei der von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ausgerichteten Veranstaltung "Vielfalt in der Praxis – Migration und Gesundheit" am Montag in Berlin verwiesen. Knapp zehn Millionen ausländische Menschen leben derzeit in Deutschland. Insgesamt 18,5 Millionen verfügen über einen Migrationshintergrund. Das ist mehr als jeder fünfte.

Im Mittelpunkt müsse die Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation stehen, sagte das Mitglied des Deutschen Ethikrates Professor Ilhan Ilkilic. Zum Beispiel könnten Investitionen in professionelle Dolmetscherbegleitung von Behandlungen Fehlallokationen ärztlicher Ressourcen mindern helfen. Zudem bedürfe es der Vermittlung interkultureller Kompetenz bereits an den Universitäten. (af)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »