Ärzte Zeitung, 11.06.2012

Kassen drängen auf leichtere Beweislast

MOTZEN (sun). Der GKV-Spitzenverband hat gefordert, die Rechte der Patienten deutlich zu verbesseren: Im Falle eines Behandlungsfehlers solle die Beweislast für die betroffenen Patienten erleichtert werden.

Patienten sollten nur noch beweisen müssen, dass ein Behandlungsfehler vorliegt und dass er einen Schaden erlitten habe, sagte Christian Zahn, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes im brandenburgischen Motzen.

Mit einer so gestalteten "abgeschwächten" Beweislastumkehr würde die Position der Patienten in Haftungsprozessen deutlich gestärkt, so Zahn.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »