Ärzte Zeitung, 12.10.2012

Unisex-Tarife

DKV und vier AOKs beenden Kooperation

Die AOKs Bremen/Bremerhaven, Nordost, NORDWEST sowie Rheinland-Pfalz/Saarland und die DKV Deutsche Krankenversicherung beenden ihre Kooperationen zum 31. Dezember 2012.

Der Grund dafür ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), nach dem alle privaten Versicherungstarife zum Dezember im Neugeschäft auf Unisex-Tarife umgestellt werden müssen.

Dies wäre mit erheblichen Auswirkungen auf die bisherigen AOK-exklusiven Tarife verbunden gewesen. Die Zusammenarbeit bestand bereits seit 2004.

In dieser Zeit versicherten sich knapp eine halbe Million AOK-Versicherte zu Sonderkonditionen in Ergänzungstarifen der DKV.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »