Ärzte Zeitung, 20.06.2014

AOK-Vorstand

Nicht jede Klinik muss alles machen

BERLIN. Für eine umfassende Strukturreform bei der anstehenden Krankenhausreform spricht sich der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, aus. Entscheidend müsse der medizinische Versorgungsbedarf der Menschen in einer Region sein, sagt Deh in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Ein wichtiges Kriterium für eine Strukturreform sei auch die Erreichbarkeit von Kliniken. Eine qualitativ gute Grund- und Notfallversorgung vor Ort sei unverzichtbar. Damit einher geht für den AOK-Vorstand die Spezialisierung. Nicht jede Klinik müsse jede medizinische Behandlung anbieten. (eb)

Topics
Schlagworte
AOK Pro Dialog (523)
Klinik-Management (11904)
Organisationen
AOK (7404)
Personen
Uwe Deh (122)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »