Ärzte Zeitung, 24.10.2014

AOK Niedersachsen

Kürzere Wartezeiten in der Psychotherapie

In Niedersachsen stehen seit dem 1. Oktober mehr Behandlungskapazitäten für die Therapie von Patienten, die an einer Depression oder einem Burn-out-Syndrom leiden, zur Verfügung. Ermöglicht wird dies über ein Programm der AOK Niedersachsen, durch das zusätzliche Behandlungskapazitäten von Fachärzten und Psychotherapeuten bereitgestellt werden.

Dabei wird bereits über die hausärztliche Praxis eine intensivierte Therapie sichergestellt. Falls erforderlich, erfolgt die Weiterbehandlung beim Facharzt oder Psychotherapeuten innerhalb von 14 Tagen.

Bereits 702 speziell qualifizierte niedersächsische Hausärzte, 73 Fachärzte und 156 Psychotherapeuten beteiligen sich an dem AOK-Programm. Sie haben bislang 940 zusätzliche Behandlungsplätze geschaffen. Teilnehmende Ärzte und Therapeuten erhalten von der AOK eine gesonderte Vergütung.

Das Programm startete im November 2013 in den Städten Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück und wurde seitdem schrittweise auf weitere Regionen ausgeweitet. Ab sofort wird es landesweit umgesetzt.

Topics
Schlagworte
AOK Pro Dialog (492)
Psychotherapie (446)
Organisationen
AOK (7164)
Krankheiten
Depressionen (3081)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »