Ärzte Zeitung online, 30.01.2015

Brief

KBV ruft niedergelassene Ärzte zu Zusammenhalt auf

BERLIN. Der KBV-Vorstand hat in einem Brief an die rund 150.000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten zu Zusammenhalt aufgerufen.

Anlass sind die "ernsten Herausforderungen" durch das geplante Versorgungsstärkungsgesetz, teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung in einem Newsletter mit.

Im Vordergrund stünden nicht Einzelinteressen, sondern das Ziel, den drohenden Ausverkauf der ambulanten Versorgung zu verhindern, heißt es darin.

Einzelne Regelungen würden zunächst harmlos erscheinen, wird aus dem Brief der KBV-Vorstände Dr. Andreas Gassen und Dipl.-Med. Regina Feldmann zitiert.

"Aber mit Gesetzen ist es wie mit manchem medizinischen Wirkstoff: Die Dosis macht das Gift und Wechselwirkungen können schädlich sein."

Weiter heißt es in dem Schreiben laut KBV, das Versorgungsstärkungsgesetz habe das Potenzial, das Gesundheitswesen in Deutschland zulasten der wohnortnahen Versorgung nachhaltig zu verändern. (mmi)

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