Ärzte Zeitung, 29.09.2008

AOK Baden-Württemberg erhöht auf 15,1 Prozent

STUTTGART (fst). Die AOK Baden-Württemberg hat angekündigt, ihren Beitragssatz ab 1. Oktober um 0,6 Prozentpunkte auf 15,1 Prozent anzuheben.

Als Grund für den Schritt gibt die Kasse die "weit überdurchschnittlich gestiegenen Arzneimittel- und Krankenhauskosten" an. Diese beiden Ausgabenblöcke alleine seien ursächlich für Mehrausgaben im ersten Halbjahr von 100 Millionen Euro.

Der GKV-Durchschnittssatz liegt heute bei 14,92 Prozent inklusive Sonderbeitrags von 0,9 Prozent allein zulasten der Versicherten. Von Bedeutung ist der Schritt der AOK nur für die Zeit von Oktober bis Ende Dezember. Ab Anfang 2009 gilt ein bundesweit einheitlicher Beitragssatz. Dessen Höhe liegt die Bundesregierung fest.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16819)
Berufspolitik (17883)
Organisationen
AOK (7158)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »