Ärzte Zeitung, 16.10.2008

Studie: Politik belastet Kassen mit 45 Milliarden

BERLIN (ble). Politische Entscheidungen zur Entlastung anderer Sozialsysteme und des Bundeshaushalts belasten die gesetzliche Krankenversicherung mit 45,5 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fritz-Beske-Instituts für Gesundheits-System-Forschung in Kiel. Danach könnte der allgemeine Beitragssatz um 4,55 Punkte gesenkt werden, wenn die Politik Entscheidungen vergangener Jahrzehnte zulasten der GKV zurücknehmen würde. Allein durch die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern und Ehepartnern entstünden für die GKV Lasten von 21 bis 23 Milliarden Euro, durch den reduzierten Beitrag von ALG-II-Empfängern von 4,7 Milliarden Euro.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17511)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Brustkrebspatientinnen profitieren von fettarmer Kost

Frauen, die sich fettarm ernähren, leben im Falle einer Brustkrebserkrankung offenbar länger als Patientinnen unter fettreicher Kost. mehr »

Deutschland will den fünften WM-Titel

Ein Sieg gegen den Weltmeister – davon träumen alle WM-Teams. Doch die deutsche Elf ist gerüstet. mehr »

Nach dem Orgasmus bewusstlos geworden

Eine junge Frau verliert mehrfach nach dem Sex das Bewusstsein. Die Ärzte rätseln zunächst, finden dann aber die Erklärung in den Genen. mehr »