Ärzte Zeitung online, 17.10.2008

Ulla Schmidt: Neuer Kassenbeitrag kann länger stabil bleiben

BERLIN (dpa). Der neue Einheitsbeitrag der Krankenkassen kann nach Ansicht der Gesundheitsministerin längere Zeit stabil bleiben. "Es ist jetzt Aufgabe der Kassen, das Geld der Versicherten und Arbeitgeber effizient und effektiv einzusetzen", sagte Schmidt dem "Mannheimer Morgen" (Samstag).

"Wenn sie das machen, kann das Geld lange reichen." Trotz Finanzkrise und lahmender Konjunktur sieht sie vorerst keine finanziellen Risiken für die Krankenkassen. Schmidt kritisierte einige Kassen wegen deren Forderung nach Verschieben des Fonds-Starts. "Es ist den Kassen offensichtlich ein Dorn im Auge, dass sie künftig (...) begründen müssen, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »