Ärzte Zeitung online, 18.11.2008

Arbeitnehmer seltener wegen Krankheit zu Hause

BERLIN (dpa). Arbeitnehmer bleiben seltener wegen Krankheit zu Hause - und Unternehmen profitieren von Gesundheitsangeboten für die Belegschaft: Das ist das Ergebnis des "Fehlzeiten-Report 2008" des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld.

Wurde 1997 noch jeder Arbeitnehmer im Schnitt rund 18,5 Kalendertage im Jahr krankgeschrieben, waren es 2007 nur noch 16,4 Tage, wie das WIdO am Dienstag in Berlin mitteilte. Trotz leichter Zunahme des Krankenstands um 0,3 Punkte auf 4,5 Prozent 2007 sei keine Trendwende in Sicht. Zu den Hauptgründen für die gesunkenen Krankenstände zählt den Angaben zufolge neben Fortschritten in der Medizin vor allem die bessere Gesundheitsvorsorge in den Betrieben.

Eine Studie mit über 37 000 befragten Mitarbeitern aus 314 Betrieben habe ergeben, dass gerade erfolgreiche Unternehmen Wert auf eine gute Unternehmenskultur legten, wozu Gesundheitsprogramme zählten. Dies zahle sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »

So berechnen Ärzte den Wirtschaftlichkeitsbonus ihrer Praxis

Die Berechnung des Laborbonus ist nicht ganz einfach zu durchschauen. Aber wer sich damit beschäftigt, kann die Leistungen so zu steuern, dass der Bonus weitgehend erhalten bleibt. Unser Abrechnungsexperte gibt Tipps. mehr »