Ärzte Zeitung, 07.07.2009

Rabattverträge sparen Kassen 310 Millionen Euro

BERLIN (fst). Rabattverträge für Arzneimittel haben im Jahr 2008 Einsparungen generiert, die ein Prozent der gesamten GKV-Arzneimittelausgaben entsprechen. Nach Angaben des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sparten Kassen etwa 310 Millionen Euro durch Rabattverträge.

Die Hälfte dieser Summe entfalle auf die AOK, auf die Ersatzkassen etwa 30 Prozent, berichtet der BPI. Allerdings müssten dabei die "erheblichen Verwaltungskosten" der Verträge berücksichtigt werden. Dieses Instrument gehöre daher "schnellstens abgeschafft", forderte der BPI.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »

Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum heutigen Welt-Diabetestag zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr »