Ärzte Zeitung, 20.07.2009

GEK-Verwaltungsrat gibt grünes Licht für Fusionsgespräche

BERLIN (hom). Anfangs war es Spekulation, die heftig dementiert wurde. Jetzt ist es amtlich: Der GEK Verwaltungsrat hat vergangenen Freitag grünes Licht "für Verhandlungen mit anderen Krankenkassen mit dem Ziel einer möglichen Vereinigung" gegeben. Heißt: Die GEK will fusionieren.

Schon Anfang Juli hatte es Gerüchte über ein mögliches Zusammengehen von GEK und Barmer gegeben. Sollte es dazu kommen, würde mit 8,5 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in Deutschland entstehen.

Der Vorstandsvorsitzende der GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, sagte, der Fusionsbeschluss des Aufsichtsrats sei "ergebnisoffen" formuliert. "Er nennt keine bestimmte Krankenkasse." Bevorzugt werde ein Partner "unter den großen Ersatzkassen". Der Gesundheitsfonds markiere ein neues Zeitalter im Gesundheitswesen. Über Marktchancen entscheide maßgeblich die Kassengröße.

Ende September 2009 will der GEK Verwaltungsrat das weitere Vorgehen beraten. Bereits Anfang 2010 könnte es zur Fusion kommen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »