Ärzte Zeitung online, 07.08.2009

PCR-Tests für Schwangere und chronisch Kranke

PCR-Tests für Schwangere und chronisch Kranke

BERLIN (hom). Bestimmte Risikogruppen wie Schwangere oder chronisch Kranke bekommen die sogenannten PCR-Tests künftig von den Krankenkassen erstattet, wenn bei ihnen ein konkreter Verdacht auf Schweinegrippe (Neue Grippe) besteht.

Für die übrigen Verdachtsfälle werden weiterhin Schnelltests angewendet. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband am heutigen Freitag geeinigt. Voraussetzung für den Einsatz der PCR-Tests sei allerdings, dass ein Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vorliegen muss, sagte KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl der "Ärzte Zeitung".

Grund dafür sei, dass die Behandlung der infizierten Person innerhalb von 48 Stunden eingeleitet werden muss. Anders als bei einem Schnelltest kann durch den PCR-Test nachgewiesen werden, ob es sich um das Virus H1N1 oder um eine gewöhnliche Grippe handelt. Für die PCR-Tests werde in den nächsten Tagen eine eigene Abrechnungsziffer eingerichtet, sagte Stahl weiter.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »