Ärzte Zeitung online, 07.08.2009

PCR-Tests für Schwangere und chronisch Kranke

PCR-Tests für Schwangere und chronisch Kranke

BERLIN (hom). Bestimmte Risikogruppen wie Schwangere oder chronisch Kranke bekommen die sogenannten PCR-Tests künftig von den Krankenkassen erstattet, wenn bei ihnen ein konkreter Verdacht auf Schweinegrippe (Neue Grippe) besteht.

Für die übrigen Verdachtsfälle werden weiterhin Schnelltests angewendet. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband am heutigen Freitag geeinigt. Voraussetzung für den Einsatz der PCR-Tests sei allerdings, dass ein Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vorliegen muss, sagte KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl der "Ärzte Zeitung".

Grund dafür sei, dass die Behandlung der infizierten Person innerhalb von 48 Stunden eingeleitet werden muss. Anders als bei einem Schnelltest kann durch den PCR-Test nachgewiesen werden, ob es sich um das Virus H1N1 oder um eine gewöhnliche Grippe handelt. Für die PCR-Tests werde in den nächsten Tagen eine eigene Abrechnungsziffer eingerichtet, sagte Stahl weiter.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Innovationsfonds bleibt - und wird verändert

Seit 2016 fördert der GBA neue Versorgungsprojekte mit vielen Millionen. Jetzt wird bekannt: Mit dem Innovationsfonds geht es weiter - in etwas modifizierter Form. mehr »

Düsteres Bild der Weiterbildung

Fehlende Strukturen und Verstöße gegen Arbeitszeitgesetze: Eine Umfrage des Hartmannbundes unter knapp 1500 Assistenzärzten deckt gravierende Mängel in der Weiterbildung auf. mehr »

Was Kliniken von Luftfahrt lernen können

Zur Eröffnung des „Gesundheitskongresses des Westens“ versucht die Gesundheitsbranche, von anderen zu lernen: Nicht Fehler seien das Problem, sondern das Machtgefälle in Teams. mehr »