Ärzte Zeitung online, 12.08.2009

Bundeskabinett vertagt Impf-Entscheidung

BERLIN (ble). Die Bundesregierung hat die für Mittwoch geplante Verabschiedung einer Verordnung zur Impfung gegen H1N1 überraschend auf kommenden Mittwoch vertagt. Es gebe noch Gesprächsbedarf mit den Bundesländern, sagte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums zur Begründung. An der Finanzierung durch die Krankenkassen soll sich aber nichts ändern.

Der Chef der Barmer Ersatzkasse, Dr. Johannes Vöcking, beharrt indes darauf, dass die Kosten für ärztliche Honorare vom Staat zu tragen sind. Bei H1N1 handele es sich um eine Pandemie, deren Gefahrenabwehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei.

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