Ärzte Zeitung online, 24.08.2009

AOK läutet neue Arznei-Rabattrunde ein

BERLIN (dpa). Mit dem Ziel weiterer Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben hat der AOK-Verband die vierte Rabattrunde für insgesamt 87 Wirkstoffe gestartet. Bis zum 12. Oktober können Pharmahersteller ihre Angebote auf die neue europaweite Ausschreibung einreichen, teilte die federführende AOK Baden-Württemberg am Montag mit.

AOK läutet neue Arznei-Rabattrunde ein

Foto: Daniel Fuhr ©www.fotolia.de

Von der neuen Rabattrunde werden Medikamente mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro erfasst.

"Von diesen Rabattverträgen erhoffen wir uns ein weiteres Einsparpotenzial von mehreren 100 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren", sagte Christopher Hermann, Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg und Chefunterhändler der Rabattverträge für das gesamte AOK-System.

Zuletzt waren am 1. Juni Rabattverträge für 63 Wirkstoffe mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 2,2 Milliarden Euro in Kraft getreten. Das dadurch mögliche maximale Einsparpotenzial beziffert die AOK auf jährlich rund 500 Millionen Euro.

Lesen Sie dazu auch:
In den Fußstapfen von AOK und TK: BKKen schreiben Rabattverträge aus
Rabatte werden zur Regel

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »