Ärzte Zeitung online, 25.08.2009

Grünes Licht für Fusionsgespräche: Kommt bald die AOK Nordrhein-Westfalen?

KÖLN (iss). Die Bildung einer AOK Nordrhein-Westfalen nimmt Gestalt an. Der Verwaltungsrat der AOK Westfalen-Lippe hat sich jetzt für Fusionsgespräche der Kasse mit der AOK Rheinland/Hamburg ausgesprochen.

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Mit fast fünf Millionen Versicherten würde die NRW AOK nach jetzigem Stand die größte AOK und die viertgrößte gesetzliche Krankenkasse.

Nach Angaben von Dr. Horst-Dieter Projahn, Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Westfalen-Lippe, sollen in den Fusionsgesprächen die Möglichkeiten analysiert werden, durch ein Zusammengehen der beiden Kassen die Wettbewerbsposition auch bei schwieriger werdenden Rahmenbedingungen zu halten und möglichst auszubauen.

"Zukunftsfähige Lösungen zu finden, ist das Gebot der Stunde", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch. Durch Fusionen könnten schlagkräftigere Organisationseinheiten gebildet werden. Als Beispiel nannte Litsch das Versorgungsmanagement.

Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg Wilfried Jacobs macht sich schon seit längerem für einen Zusammenschluss mit der Schwesterkasse stark. Ein Befürworter eines solchen Schritts ist auch der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Lesen Sie dazu auch:
Da waren es nur noch 186 - Kassen im Fusionsfieber

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