Ärzte Zeitung, 19.01.2010

BKK Hessen fordert von Bundesregierung Beitragsautonomie

FRANKFURT/MAIN (ine). Mehr Planungssicherheit fordert der BKK Landesverband Hessen von der Bundesregierung. Der Vorsitzende Jürgen Thiesen sieht derzeit keine Perspektiven, wie die Finanzierungsprobleme der GKV gelöst werden können. Der Bundeszuschuss in Höhe von 3,9 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds federe die krisenbedingte Einnahmeschwäche der GKV nur teilweise ab, teilt der Verband mit.

Der BKK-Chef fordert von der Regierung unter anderem eine vollständige Beitragsautonomie, um das Thema Zusatzbeiträge "kassenindividuell und wettbewerblich" regeln zu können. In jedem Fall, so Thiesen, müsse auch über eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Arzneimittel nachgedacht werden. Dies würde für die GKV jährliche Einsparungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro bedeuten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16814)
Organisationen
BKK (2125)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »