Ärzte Zeitung, 09.02.2010

vdek kann keine Unterversorgung in Hessen erkennen

FRANKFURT/MAIN (ine). "Es gibt keinen Ärztemangel in Hessen", konstatiert der Verband der Ersatzkassen (vdek). Der Landesausschuss Ärzte und Krankenkassen habe für keinen Planungsbereich eine bestehende oder drohende Unterversorgung festgestellt.

"Im Gegenteil: Hessenweit wird im Durchschnitt aller Planungsbereiche und Arztgruppen ein Versorgungsgrad von 134 Prozent erreicht", sagt Claudia Ackermann, Leiterin der VDEK-Landesvertretung in Frankfurt/Main.

Dies sei unter anderem auf die gestiegene Zahl der Ärzte in Hessen zurückzuführen. Die Zahl der für die ambulante Versorgung zugelassenen Vertragsärzte in Hessen sei nach einer Statistik des Bundesarztregisters und der KBV zwischen 1997 und 2006 von 8201 auf 8923 gestiegen. Das entspreche einem Plus von 8,8 Prozent.

Zeitgleich sei die Zahl der hessischen Einwohner pro Arzt um 7,3 Prozent gesunken. Fazit des Verbandes: Vor diesem Hintergrund könne man nicht von Engpässen sprechen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Psychotherapeuten werfen der Koalition Diskriminierung vor

15:07Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das TSVG. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »

Zwei AOKen geben Zusatzbeitrag preis

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die AOK Baden-Württemberg und AOK Nordwest. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »