Ärzte Zeitung, 02.03.2010

AOK Bayern hält Honorarminus für irreführend

MÜNCHEN (sto). Die statistische Auswertung der KBV, wonach im 1. Halbjahr 2009 in Bayern ein Honorarrückgang für die Ärzte in Höhe von minus 0,5 Prozent zu verzeichnen ist, ist nach Ansicht der AOK Bayern irreführend.

In der KBV-Statistik werde nämlich nicht das Honorar berücksichtigt, das im Rahmen des Hausarztvertrages direkt an den Hausärzteverband geht. Zusammen mit dem Honorar, das an die KV Bayerns (KVB) überwiesen wurde, habe die AOK Bayern allein im 1. Halbjahr 2009 über 1,142 Milliarden Euro ärztliches Honorar bezahlt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 sei dies eine Steigerung von 11,2 Prozent, so die AOK.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »