Ärzte Zeitung, 17.03.2010

DGB plädiert für paritätische Finanzierung

BERLIN (HL). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt vor unsozialen Folgen der Kopfpauschale und hat eine Rückkehr zur paritätischen GKV-Finanzierung angemahnt.

Die Arbeitgeber seien maßgeblich verantwortlich für Belastungen der Krankenversicherung in Höhe von 15 Milliarden Euro pro Jahr durch arbeitsbedingte Erkrankungen, sagte DGB-Vorstandmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin. Die Kopfpauschale führe dazu, dass Versicherte alle Kostensteigerungen selbst tragen müssten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »