Ärzte Zeitung online, 20.04.2010

Barmer fordert höhere Beiträge für alle Kassen

BERLIN (dpa). Die Barmer GEK fordert eine Erhöhung des Beitragssatzes für die gesetzlich Krankenversicherten, um in den Kassen absehbare Finanzlöcher zu stopfen. "Notwendig sind eine rechtzeitige Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes und ein Ausgabenmoratorium bei Kliniken und Ärzten", sagte Barmer-Chefin Birgit Fischer.

Sonst müssten die Defizite der Kassen allein mit Zusatzbeiträgen ausgeglichen werden, so Fischer zum "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Derzeit liegt der einheitliche Beitragssatz bei 14,9 Prozent.

Der Zeitung zufolge bekommen allmählich auch die ersten Kassen aus dem AOK-Verbund finanzielle Probleme. Einige bereiteten daher die Erhebung von Zusatzbeiträgen von acht Euro je Versichertem vor. Der Beitrag solle voraussichtlich ab Mai kassiert werden.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18188)
Organisationen
AOK (7698)
Personen
Birgit Fischer (390)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neu aufgetretene Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal!

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »

Diabetes geht auch auf die Knochen

Auch wenn Diabetiker häufig Probleme mit Knochen und Gelenken haben, besteht meist kein kausaler Zusammenhang. Doch es gibt seltene ossäre Erkrankungen, die durch die Stoffwechselerkrankung verursacht werden. mehr »

Weniger Kostenrisiko für zu Pflegende

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. Ziel: Kostenrisiken von Pflegebedürftigen entschärfen. mehr »