Ärzte Zeitung online, 20.04.2010

Barmer fordert höhere Beiträge für alle Kassen

BERLIN (dpa). Die Barmer GEK fordert eine Erhöhung des Beitragssatzes für die gesetzlich Krankenversicherten, um in den Kassen absehbare Finanzlöcher zu stopfen. "Notwendig sind eine rechtzeitige Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes und ein Ausgabenmoratorium bei Kliniken und Ärzten", sagte Barmer-Chefin Birgit Fischer.

Sonst müssten die Defizite der Kassen allein mit Zusatzbeiträgen ausgeglichen werden, so Fischer zum "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Derzeit liegt der einheitliche Beitragssatz bei 14,9 Prozent.

Der Zeitung zufolge bekommen allmählich auch die ersten Kassen aus dem AOK-Verbund finanzielle Probleme. Einige bereiteten daher die Erhebung von Zusatzbeiträgen von acht Euro je Versichertem vor. Der Beitrag solle voraussichtlich ab Mai kassiert werden.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17941)
Organisationen
AOK (7606)
Personen
Birgit Fischer (381)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »