Ärzte Zeitung, 02.05.2010

Bundesrechnungshof will Kassen verstärkt prüfen

DÜSSELDORF (eb). Der Bundesrechnungshof (BRH) will künftig stärker das Finanzgebaren der gesetzlichen Krankenkassen prüfen. Das hat BRH-Präsident Dieter-Engels jetzt noch einmal in einem Interview mit der "WirtschaftsWoche" deutlich gemacht. Als Beispiele für Missstände nannte Engels überhöhte Vorstandsgehälter bis 300 000 Euro, abenteuerliche Abfindungen, zu hohe Verwaltungskosten und teure Beraterverträge. Um hier besser kontrollieren zu können, müssten neue Formen gefunden werden. Engels: "Wir haben die Krankenkassen zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit gemacht - auch weil die Steuerzuschüsse immer weiter steigen. Da geht es um eine jährliche Summe von bald 16 Milliarden Euro."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »