Ärzte Zeitung, 30.05.2010

Signal Iduna IKK und IKK Nordrhein fusionieren

KÖLN (iss). Der Wunsch des Handwerks, eine bundesweit aktive Innungskrankenkasse zu haben, ist der Realisierung ein Stückchen näher gerückt. Die Signal Iduna IKK und die IKK Nordrhein fusionieren zum 1. Juli zur Vereinigten IKK. Die neue bundesweit geöffnete Kasse hat 1,6 Millionen Versicherte und zählt zu den größten 15 Kassen des Landes. Sie will 2010 keinen Zusatzbeitrag erheben. Die Signal Iduna IKK hat ihren Schwerpunkt in Westfalen-Lippe und ist darüber hinaus in Bayern, Niedersachsen, Hamburg und Sachsen-Anhalt aktiv. Die Kasse kooperiert mit der privaten Signal Iduna Gruppe.

Die Signal Iduna IKK hat einen Hausarztvertrag mit dem Deutschen Hausärzteverband geschlossen. Er steht auch den Versicherten der IKK Nordrhein offen. Geführt wird die Vereinigte IKK von Werner Terlohr, Vorstandsvize der Signal Iduna IKK. Sein Stellvertreter wird Dr. Christian Korbanka, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der IKK Nordrhein. Die bisherigen Kassenchefs Dr. Torsten Leonhard und Dr. Brigitte Wutschel-Monka sind bei der neuen Kasse nicht mit an Bord.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17812)
Organisationen
IKK (884)
Signal Iduna (90)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Höherer Zuschlag für Terminvermittlung

Das Bundeskabinett will sich heute mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschäftigen. Am Entwurf wurde vorab noch gebastelt – er enthält wichtige Änderungen. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »