Ärzte Zeitung, 24.08.2010

AOK Bayern intensiviert Versorgungsmanagement

MÜNCHEN (fst). Die AOK Bayern will das Versorgungsmanagement für Patienten mit schweren chronischen Herz- und Lungenerkrankungen ausbauen. Ab 1. September sollen AOK-Mitarbeiter "mit medizinischer Fachausbildung" regelmäßig Kontakt zu Patienten aufnehmen, teilt die Kasse mit. Ziel sei es, deren Bereitschaft zu erhöhen, aktiv an der Therapie und an Versorgungsprogrammen mitzuwirken. Die Betreuung der Versicherten solle "in enger Abstimmung mit ihren Haus- und Fachärzten" erfolgen, heißt es.
"Versorgungsmanagement wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der Zunahme chronischer Erkrankungen zunehmend wichtiger", sagt Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »