Ärzte Zeitung, 04.10.2010

Chipkarte reicht für Hörscreening in der Praxis

BOCHUM (eb). Die Knappschaft ermöglicht niedergelassenen Ärzten ab dem 1. Oktober, das Hörscreening für Neugeborene über die Krankenversicherten-Karte abzurechnen. Bisher konnten nur Kliniken nach der Geburt die Leistungen direkt abrechnen.

Das neue Abrechnungssystem nützt nach Angaben der Knappschaft vor allem Müttern, die gleich nach der Geburt mit ihrem Kind nach Hause gehen oder eine Hausgeburt bevorzugen und den Test erst später beim Facharzt machen lassen. In diesen Fällen mussten die Versicherten zunächst selbst zahlen und die Rechnung zur Erstattung bei der Krankenkasse einreichen, so die Knappschaft in einer Mitteilung.

Das Verfahren habe sich nun geändert, weil die Krankenkassen neue Ziffern in das Abrechnungssystem aufgenommen haben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Spahn kritisiert Stimmungsmache der Ärzte

Die Ärzte sind verärgert über Spahns Versorgungsgesetz. Der Gesundheitsminister stellt gegenüber der "Ärzte Zeitung" irritiert klar: Die KBV hat am Gesetz mitgearbeitet. mehr »

Glücklich und zufrieden mit dem Job

Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten gerne in ihrem Beruf und würden ihn wieder ergreifen. Der Ärztemonitor zeigt auch: So viele Ärzte wie nie zuvor sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Situation. mehr »