Ärzte Zeitung, 26.10.2010
 

IKKen wollen 2011 auf Zusatzbeitrag verzichten

BERLIN (hom). Den rund 4,5 Millionen Versicherten der Innungskrankenkassen (IKK) bleibt ein Zusatzbeitrag im nächsten Jahr wohl erspart. "Die IKKen arbeiten wirtschaftlich und sind langfristig sicher finanziert", sagte Rolf Stuppardt, Geschäftsführer des IKK e.V. am Dienstag in Berlin. Daher habe der IKK-Beirat beschlossen, dass 2011 auf Zusatzbeiträge verzichtet werden könne. Diese Zusage gelte aber nur, "wenn die durch den Gesetzgeber im GKV-Finanzierungsgesetz enthaltenen Eckpunkte nicht weiter zu Lasten der Krankenkassen verwässert werden", schränkte Stuppardt ein.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16902)
Organisationen
IKK (853)
Personen
Rolf Stuppardt (46)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »