Ärzte Zeitung online, 12.11.2010

"Weiterer Schritt hin zur Entsolidarisierung"

Als "weiteren Schritt in Richtung Entsolidarisierung", hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, die vom Bundestag am Freitag beschlossene Gesundheitsreform bezeichnet. Die Reform von Union und FDP sei "der Einstieg in einen Ausstieg aus der solidarisch und paritätisch finanzierten gesetzlichen Krankenversicherung", so Mascher.

Pauschale Zusatzbeiträge würden vor allem Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen sowie chronisch kranke Menschen und Rentner "hart" treffen. Vollkommen unakzeptabel sei, dass künftige Ausgabensteigerungen im Gesundheitswesen von Versicherten allein geschultert werden müssten. (hom)

Lesen Sie dazu auch:
Gesundheitsreform für neue Kassenfinanzierung ist beschlossen

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mit den Kilos verschwindet Diabetes

Typ-2-Diabetes lässt sich in gewisser Weise wegspecken: Je mehr Kilogramm Diabetiker durch eine Diät verlieren, und je länger sie das neue Gewicht halten, desto größer sind ihre Chancen auf eine dauerhafte Diabetes-Remission. mehr »

Hausärzte gründen Arbeitgeberverband

Um für gute Arbeitsbedingungen von angestellten Ärzten zu sorgen und mit Kliniken mithalten zu können, hat der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz den „ArbeitgeberVerband Hausärzte“ gegründet. Ein bundesweites Novum. mehr »

Gesundheitsausgaben steigen

Die Gesundheitsausgaben überschritten im Jahr 2017 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro pro Tag. Und 2018 sind die Ausgaben weiter gestiegen. mehr »